Terminplan — aus der Kalkulation in den Kalender
Die Kalkulation weiß bereits, wie viele Stunden in einer Position stecken. Der Terminplan macht aus denselben Stunden Tage und stellt die Tage in den Kalender — mit Abhängigkeiten, Ressourcenauslastung und Zahlungsfluss.
Der Terminplan entsteht in Gradkalk aus den Stunden, die bereits in der Kalkulation stecken. Das Programm summiert die Stunden aus den Stücklisten, rechnet sie unter Berücksichtigung der Kolonnenstärke in Tage um und stellt die Tage in den Kalender — mit Abhängigkeiten, Ressourcenauslastung und Zahlungsfluss.
Was das Modul Terminplan abdeckt
Der Terminplan ist kein getrenntes Dokument, sondern eine Sicht auf dieselben Positionen, die bereits im Angebot und in der Kalkulation stehen.
- Zwei Verzeichnisse, nicht eines. Das Angebots-LV ist kaufmännisch, das Termin-LV ist ausführungsorientiert. Die Verbindung ist die Aufteilung mit eigener Menge.
- Dauer aus markierten Nummern. Der Kalkulator markiert, welche Ressourcennummern in die Zeit zählen — 600 h Maurer und 400 h Helfer sind 1.000 h, nicht die Wahl zwischen beiden.
- Abdeckung 100 %. Der Plan ist nicht fertig, solange eine unverteilte Menge übrig bleibt. Das Programm verteilt nichts von selbst.
- Kalender und Abhängigkeiten. Aus Tagen werden Vorgänge im Kalender, und die Verknüpfungen zwischen ihnen sagen, was auf was wartet.
- Auslastung und Geld pro Tag. Unter dem Balkenplan laufen die Ressourcenauslastung pro Tag und der Zahlungsfluss — der Tagesbetrag als Säule, die Summenlinie als Kurve.
Was Sie bekommen
- Balkenplan mit Verknüpfungen und Ressourcenauslastung pro Tag.
- Qualitätsprüfung des Plans auf Knopfdruck: Schleifen, Vorgänge ohne Verknüpfung, negative Puffer, zu viele fixierte Termine, Positionen ohne markierte Nummer und versäumte Meilensteine.
- Planvarianten und Ressourcenauslastung über alle Baustellen.
- Export nach MS Project XML, Excel und als PDF-Balkenplan.
- Die Ansicht Diese Woche auf der Baustelle auf dem Handy: was diese Woche gemacht wird, wie viele Tage dafür da sind und wie groß die Kolonne ist.
Wie der Plan mit Kalkulation und Abrechnung zusammenhängt
Das Leistungsverzeichnis kommt als Datei herein. Das Programm liest LV in Excel und CSV, erkennt aber auch LV aus PDF-Dateien, sogar gescannte, und zerlegt sie in Positionen im Titelbaum.
Zu jeder Position wird anschließend ein Kalkulationsansatz mit Zusammensetzung vorgeschlagen — in der Datenbank stehen 20.780. Aus der Stückliste und Ihren Ressourcenpreisen ergeben sich Einheitspreis und Zeitaufwand, aus denselben Stunden die Vorgangsdauer im Terminplan.
Weiter läuft derselbe Datensatz in die Abrechnung: Die erbrachten Mengen aus dem Aufmaß summieren sich zur monatlichen Abschlagsrechnung mit Nachträgen, MwSt. und Vergleich zur Vertragssumme. Kalkulation, Plan und Abrechnung sind Sichten auf dieselben Positionen, nicht drei getrennte Dokumente — Doppeleingaben zwischen den Modulen gibt es nicht.
Das Programm verschiebt den Plan nie allein
Beim Ziehen eines Vorgangs zeigt das Programm die ganze Kette und jeden Konflikt, entschieden wird von Hand. Wartet ein Vorgang auf seinen Vorgänger, sagt das Programm es und speichert die Verschiebung nicht, solange die Kette kollidiert. Statt stiller Umplanung bekommen Sie eine Warnung.
Dasselbe gilt für die Mengen: Der Plan ist nicht fertig, solange die Abdeckung nicht 100 % beträgt, und das Programm verteilt nichts von selbst. Der Vergleich von geplantem und tatsächlichem Verlauf aus dem Bautagebuch steht auf der Liste In Arbeit.
Häufige Fragen
Wie entsteht aus der Kalkulation der Terminplan?
Der Terminplan entsteht in Gradkalk aus den Stunden, die bereits in der Kalkulation stecken. In der Kalkulation markieren Sie, welche Ressourcennummern in die Dauer zählen — zum Beispiel Lohnstunden. Das Programm summiert die Stunden aus den Stücklisten und rechnet sie unter Berücksichtigung der Kolonnenstärke in Tage um. Die Vorgänge ordnen Sie anschließend im Kalender an und legen Abhängigkeiten fest, und das Programm warnt laufend vor Konflikten, Schleifen und unverteilten Mengen.
Warum hat Gradkalk zwei Verzeichnisse, ein Angebots-LV und ein Termin-LV?
Gradkalk trennt Angebots-LV und Termin-LV, weil beide einen anderen Zweck haben: Das Angebots-LV ist kaufmännisch, das Termin-LV ist ausführungsorientiert. Die Verbindung zwischen beiden ist die Aufteilung mit eigener Menge. Der Plan ist nicht fertig, solange die Abdeckung nicht 100 % beträgt — die Mengen verteilt der Benutzer, nicht das Programm.
Kann ich den Terminplan aus Gradkalk nach MS Project exportieren?
Ja. Den Terminplan exportieren Sie aus Gradkalk nach MS Project XML, Excel oder als PDF-Balkenplan, Angebote und Auswertungen nach Excel und PDF. Ihre Daten bleiben Ihre und lassen sich jederzeit exportieren.
Der Terminplan live
Nehmen Sie das Angebot, das Sie heute in Excel schreiben. Wir importieren es, suchen die Ansätze und zeigen Ihnen Kalkulation und Terminplan aus Ihren eigenen Daten — nicht aus einem Demobeispiel.
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