Beton berechnen
Wie viele Kubikmeter Beton in eine Platte, ein Streifenfundament oder eine Stütze gehen — mit Einbauverlust, Masse, Bewehrungsschätzung und Anzahl der Fahrmischer.
Das Betonvolumen einer Bodenplatte berechnen Sie als Länge × Breite × Dicke. Beim Streifenfundament ist es Länge × Breite × Höhe, bei einer Stütze Breite × Tiefe × Höhe × Anzahl. Auf das Ergebnis rechnen Sie 3–8 % für Einbauverluste und einen unebenen Untergrund auf.
So wird gerechnet
Platte: V = Länge × Breite × (Dicke ÷ 100) Streifen: V = Länge × Breite × Höhe Stütze: V = Breite × Tiefe × Höhe × Anzahl Gesamt: V × (1 + Zuschlag ÷ 100) Masse: V × 2400 kg/m³ (Stahlbeton)
So nutzen Sie den Rechner
- Wählen Sie die Form: Bodenplatte, Streifenfundament oder Stütze.
- Geben Sie die Maße in Metern ein, die Plattendicke in Zentimetern.
- Lassen Sie den Zuschlag bei 5 %, wenn Sie keinen besseren Wert haben.
- Stimmen Sie das Fassungsvermögen mit dem Betonwerk ab — davon hängt die Zahl der Fahrten ab.
Häufige Fragen
Wie schwer ist ein Kubikmeter Beton?
Ein Kubikmeter Stahlbeton wiegt rund 2.400 kg. Unbewehrter Beton wiegt etwa 2.300 kg/m³, Leichtbeton entsprechend weniger.
Welchen Zuschlag soll ich ansetzen?
Bei ebenem, vorbereitetem Untergrund genügen 3 %. Bei unebenem Gelände, Aushub im Erdreich oder aufwendiger Schalung sind 5–8 % sinnvoll.
Wie viel Bewehrung steckt im Beton?
Das hängt von der Statik ab. Als grober Anhalt: Bodenplatten 60–90 kg/m³, Streifenfundamente 40–70 kg/m³, Stützen und Unterzüge 100–150 kg/m³. Maßgebend ist immer der Bewehrungsplan.
Warum weicht das Ergebnis vom Angebot des Betonwerks ab?
Betonwerke verkaufen Beton in ganzen Fahrmischerladungen, oft mit Mindestmenge und Kleinmengenzuschlag. Das Ergebnis des Rechners ist das reine Volumen mit Zuschlag.
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