Aushub berechnen
Wie viele Kubikmeter Boden im Aushub stecken, wie viel davon nach der Auflockerung übrig bleibt und wie viele Fuhren für den Abtransport nötig sind.
Das Aushubvolumen im gewachsenen Zustand berechnen Sie als Länge × Breite × Tiefe. Für den Abtransport multiplizieren Sie dieses Volumen mit dem Auflockerungsfaktor — Boden lockert beim Aushub um 10–40 % auf, je nach Art (Sandboden etwa 1,15, Ton 1,25, Fels bis 1,5).
So wird gerechnet
V = Länge × Breite × Tiefe Böschung (Graben) = Länge × Tiefe² × Neigung Gelockert = (V + Böschung) × Auflockerungsfaktor Fuhren = gelockert ÷ Nutzvolumen (aufgerundet) Verfüllung = V − Bauwerksvolumen
So nutzen Sie den Rechner
- Wählen Sie Baugrube oder Graben — beim Graben berücksichtigt der Rechner auch die Verbreiterung durch die Böschung.
- Geben Sie die Breite an der Sohle ein; beim Graben rechnen Sie den Arbeitsraum neben dem Rohr hinzu.
- Wählen Sie den Auflockerungsfaktor nach der Bodenklasse aus dem Baugrundgutachten.
- Das Bauwerksvolumen geben Sie ein, wenn Sie wissen wollen, wie viel Material wieder in die Verfüllung geht.
Häufige Fragen
Warum ist der gelockerte Zustand größer als der Aushub?
Weil der Boden beim Lösen auflockert und Porenraum bekommt. Auf den Lkw laden Sie das gelockerte Volumen, abgerechnet wird der Aushub in der Regel im gewachsenen Zustand.
Welche Böschungsneigung soll ich eingeben?
Das hängt von Bodenart und Tiefe ab. Der Wert 0 bedeutet eine senkrechte Wand mit Verbau, 0,5 bedeutet, dass sich der Aushub je Seite um einen halben Meter pro Tiefenmeter verbreitert.
Wie schwer ist ein Kubikmeter Boden?
Trockener Sandboden etwa 1.600 kg/m³, feuchter Ton bis 2.000 kg/m³, Kies rund 1.800 kg/m³. Für die Zuladung ist die Masse maßgebend, nicht das Volumen.
Wie berechne ich die Verfüllung?
Ziehen Sie vom Aushubvolumen das Volumen des Bauwerks ab, das in der Grube bleibt. Verfüllmaterial setzt sich beim Verdichten, deshalb bestellen Sie 10–15 % mehr.
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