Estrich berechnen
Wie viel Trockenmörtel, Säcke und Wasser in einen Estrich oder Putz einer bestimmten Dicke gehen — für Zement-, Anhydrit- oder Leichtestrich.
Den Estrichbedarf berechnen Sie als Fläche × Dicke. Das Volumen multiplizieren Sie anschließend mit der Schüttdichte des Trockenmörtels: Zementestrich benötigt rund 2.000 kg/m³, Anhydritestrich 1.900 kg/m³, Leichtestrich 1.400 kg/m³.
So wird gerechnet
V = Fläche × (Dicke ÷ 100) × (1 + Zuschlag ÷ 100) Trockenmörtel = V × Verbrauch (kg/m³) Säcke = Trockenmörtel ÷ Sackgewicht (aufgerundet) Wasser ≈ 13 % der Trockenmörtelmasse
So nutzen Sie den Rechner
- Messen Sie die Grundfläche des Raumes; Öffnungen ziehen Sie nicht ab, denn der Estrich läuft bis zur Wand.
- Geben Sie die geplante Dicke in Zentimetern ein.
- Den Verbrauch entnehmen Sie dem technischen Merkblatt des Produkts — der Wert im Feld ist nur ein Ausgangspunkt.
- Die Sackzahl wird aufgerundet, da Säcke nur ganz gekauft werden.
Häufige Fragen
Wie dick muss der Estrich sein?
Schwimmender Zementestrich auf Dämmung liegt üblich bei 5–7 cm, auf Fußbodenheizung bei 6,5–8 cm, Verbundestrich kann 3,5–4 cm dünn sein. Maßgebend sind Planung und Herstellerangabe.
Was beeinflusst den Verbrauch?
Schüttdichte des Trockenmörtels, Dicke und Ebenheit des Untergrunds. Auf unebenem Untergrund ist die tatsächliche Dicke größer als geplant, daher ist der Zuschlag sinnvoll.
Wie viel Wasser brauche ich?
Die Schätzung im Rechner liegt bei rund 13 % der Trockenmörtelmasse. Das genaue Verhältnis steht immer auf dem Sack — zu viel Wasser senkt die Festigkeit und erhöht das Schwinden.
Gilt der Rechner auch für Putz?
Ja. Für Putz geben Sie 1,5–2 cm Dicke und den Verbrauch vom Putzsack ein. Als Fläche nehmen Sie die bearbeitete Wandfläche, nicht den Grundriss.
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